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Seekrankheit

Seekrank auf den Hurtigruten?

Die Stammstrecke der Hurtigruten zwischen Bergen und Kirkenes verläuft auf weiten Strecken in Sunden oder geschützt zwischen kleineren Inseln, Schären und dem Festland. Nur einige Teilstrecken sind zum Meer hin offen und dort treten auch die meisten Fälle von Seekrankheit auf.
Die Situation vor Grönland, um Spitzbergen und in der Antarktis ist damit natürlich nicht vergleichbar, hier sind die Schiffe nur selten durch Inseln vor dem Wellengang des offenen Meeres geschützt.
Da die modernen Hurtigrutenschiffe aber über Stabilisatoren verfügen, dürfte die Seekrankheit insgesamt kein großes Problem sein.

Wie kann man Seekrankheit behandeln?

Typischerweise wird Seekrankheit mit Medikamenten behandelt. Rezeptfreie, aber apothekenpflichtige Medikamente enthalten meistens den Wirkstoff Dimenhydrinat. Es sind sowohl Tabletten, als auch Kaugummis verfügbar. Auch an Bord der Hurtigrutenschiffe gibt es für den Notfall entsprechende Tabletten.
Medikamente mit dem Wirkstoff Scopolamin sind verschreibungspflichtig. Neben Tabletten und Injektionslösungen werden auch transdermale Pflaster angeboten. Die Pflaster werden hinter das Ohr geklebt und geben den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum dosiert durch die Haut ab. Für Scopolamin sind einige Nebenwirkungen bekannt, vor allem über Müdigkeit, Sehstörungen und Mundtrockenheit wurde berichtet.
Wer lieber auf ein Naturprodukt setzt, ist mit Ingwer gut beraten. Ingwer hat nachweislich eine antiemetische Wirkung, vermindert also Übelkeit und Brechreiz. Man kann Ingwer in Scheiben von der rohen Wurzel zu sich nehmen, oder die Scheiben mit heißem Wasser übergießen und so einen Tee zubereiten. Auch in Form von Tabletten ist Ingwer verfügbar. Im Gegensatz zu vielen anderen "Behandlungsmethoden" gibt es für Ingwer eine Doppelblindstudie, die eine signifikante Wirkung bei der Reduktion von Übelkeit zeigte.

Die Stufen der Seekrankheit

Vermutlich von einem glücklichen Menschen, der für Seekrankheit (Kinetose) nicht empfänglich ist, stammt die folgende Einteilung der Seekrankheit in drei Stufen:

  • Man hat Angst zu sterben.
  • Man möchte sterben.
  • Man hat Angst, nicht sterben zu können.

Bei beginnender Seekrankheit empfindet der Betroffene allgemeines Unwohlsein ein flaues Gefühl in der Magengegend. Oft kommt leichtes Frösteln und kalter Schweiß hinzu. Man ist müde, reagiert langsamer als gewohnt und insgesamt desinteressiert.
Die Symptome steigern sich zu kaltem Schweißausbruch und Niedergeschlagenheit, oft setzen Kopfschmerzen und Schwindel ein und es kommt zu Sodbrennen und Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
Bei schwerer Seekrankheit kann es zum Erbrechen bis zur völligen Leerung des Magens und zur Dehydrierung kommen, verbunden mit Depressionen. Bei Menschen, die bereits unter Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden, können die Beschwerden im Extremfall zum Tod führen.