Hurtigruten-Landausflug
"V-TRD11B - Die verborgenen Gemächer des Nidaros-Doms"

Der Nidarosdom ist die letzte Ruhestätte von König Olav II., der nach seinem Tod im Jahr 1030 heiliggesprochen wurde und als Schutzpatron Norwegens gilt. Er wird oft als St. Olav bezeichnet und seine Überreste wurden ursprünglich im Dom beigesetzt. Allerdings wurde sein Schrein während der Reformation geplündert und zerstört, und der genaue Verbleib seiner sterblichen Überreste ist ungewiss. Es wird angenommen, dass sie möglicherweise in einem unmarkierten Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof des Doms oder unter dem Boden des Doms bei Restaurierungsarbeiten im späten 19. Jahrhundert umgebettet wurden.
Der Nidarosdom ist heute die nördlichste gotische Kathedrale der Welt. Er ist nicht nur Pilgerstätte, sondern auch Krönungs- und Segnungskirche norwegischer Könige. Der Bau des Nidaros-Doms wurde im Jahr 1070 begonnen und um das Jahr 1300 in seiner ganzen Pracht fertiggestellt. Nach mehreren Bränden und mangelnder Instandhaltung befand sich der Dom zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einem sehr schlechten Zustand. Im Jahr 1868 wurde beschlossen, die Kathedrale als nationales Symbol wieder aufzubauen. Die Restaurierung des Nidaros-Doms läuft bereits seit über 150 Jahren, doch noch immer dauern die Arbeiten an. Erkunden Sie auf diesem Ausflug einie Teil des Doms, die für normale Besucher nicht zugänglich sind!

Hinweis

Der Hurtigruten-Landausflug "Die verborgenen Gemächer des Nidaros-Doms" wird derzeit nicht angeboten.

Die verborgenen Teil des Doms

Der Nidarosdom in Trondheim, das architektonische Meisterwerk Norwegens und traditioneller Krönungsort der norwegischen Könige, birgt nicht nur sichtbare Schätze. Jenseits der prächtigen Fassaden und beeindruckenden öffentlich zugänglichen Hallen liegen Bereiche, die normalerweise für Besucher verschlossen bleiben. Diese verborgenen Teile des Doms sind Schauplatz fortlaufender archäologischer Untersuchungen, die Licht in die tausendjährige Geschichte dieser bedeutenden Stätte bringen.
In den unterirdischen Gewölben des Doms und seinen angrenzenden Klostergebäuden führen Archäologen akribische Ausgrabungen durch. Diese Bereiche, oft nur den Forschern vorbehalten, beherbergen Fundamente älterer Kirchenstrukturen sowie Relikte, die bis in die Wikingerzeit zurückreichen. Die Entdeckungen umfassen alles von mittelalterlichen Münzen und Schmuckstücken bis hin zu Gebeinen, die möglicherweise wichtigen historischen Persönlichkeiten zugeordnet werden können.

Archäologische Schatzkammer

Die Forschungen im Nidarosdom sind ein faszinierendes Unterfangen, das darauf abzielt, verborgene Kapellen, vergessene Krypten und alte Bestattungsstätten freizulegen. Diese Arbeiten geben nicht nur Aufschluss über die Bauweise und die Erweiterungen des Doms über die Jahrhunderte, sondern auch über die religiösen und sozialen Lebensweisen der Menschen, die einst in Trondheim lebten.
Für diejenigen, die an der Geschichte und Archäologie interessiert sind, bieten spezielle Führungen die Möglichkeit, einige dieser normalerweise nicht zugänglichen Bereiche zu erkunden. Diese Touren, oft geleitet von den Archäologen selbst, ermöglichen einen einzigartigen Einblick in die laufenden Ausgrabungen und Forschungen.